Mikrofon lokal testen

Mikrofon testen, relativen Digitalpegel ansehen und eine kurze WAV lokal aufnehmen. Die echte Eingabe benötigt Ihren Start sowie die Audiofreigabe des Browsers. Ein deutlich markiertes künstliches Beispiel funktioniert ohne Mikrofonzugriff.

Verarbeitung auf Ihrem Gerät. Kein Datei-Upload.

Schritt für Schritt

  1. Mikrofon wählen und Werkzeug starten oder das künstliche Beispiel laden. Die Quelle steht in den Bedienelementen.
  2. Aufnahme starten und nur im Mikrofonmodus die Browserfreigabe erteilen. Sprechen oder ein Signal zuführen, dann stoppen; auch die Sample-Grenze beendet die Aufnahme.
  3. WAV über die Audiosteuerung prüfen und bei Bedarf speichern. Zurücksetzen leert die Arbeitskopie und gibt die Aufnahme frei.

Das Beispiel prüfen

Beispiel ausprobieren wählt einen erzeugten 1-kHz-Ton ohne Mikrofonzugriff. Das künstliche Signal starten und bis zur Zehn-Sekunden-Grenze laufen lassen. Im kontrollierten Beispiel mit 48000 Hz enthält die WAV 480000 Mono-PCM16-Samples: genau 10 Sekunden und 960044 Bytes einschließlich Header. Unabhängiges Dekodieren bestätigt den 1-kHz-Ton. Geprüft wird damit der Softwareweg, nicht Ihr physisches Mikrofon. Bei echten Aufnahmen kann der Browser eine andere Abtastrate verwenden.

Das markierte künstliche 1-kHz-Beispiel erfasst 480000 Mono-PCM16-Samples mit 48 kHz als zehnsekündige WAV mit 960044 Bytes ohne Mikrofonzugriff.
Echte Vorgaben und Ergebnisse der Schaltfläche „Beispiel ausprobieren“.

Methode und Datenstruktur

Der Mikrofonmodus fordert über getUserMedia erst nach Start einen Audioeingang an. Ein AudioWorklet sammelt Mono-Sampleblöcke, zeigt ihren relativen Pegel und schreibt sie in eine PCM16-WAV. Seine Ausgabepuffer enthalten Stille; Live-Mikrofonton wird nicht an Lautsprecher weitergereicht. Nach zehn Sekunden Sample-Frames endet die Erfassung. Der künstliche Modus nutzt denselben Recorder mit einem lokalen Oszillator ohne Geräteanfrage. Stopp gibt Tracks frei und leert den letzten Teilpuffer. Die Dauer ergibt sich aus erfassten Frames geteilt durch die tatsächliche Aufnahmerate. Die verlinkte API beschreibt Browserfreigaben.

Quelle: MDN: permission-based audio input

Unterstützung und Grenzen

Erforderlich sind sicherer Browserkontext und AudioWorklet. Freigabe, Gerät und Browserverarbeitung beeinflussen den Eingang. Kalibrierter Schalldruck und Hardware-Bewertung werden nicht angeboten. Angezeigt wird digitaler RMS-Pegel; Stille allein beweist keinen Defekt. Höchstens zehn Sekunden sind möglich. Hintergrundaufnahme, Transkription, Rauschfilterdienst und komprimierter Audioexport fehlen. Die WAV enthält Mono-PCM16 mit der AudioContext-Rate. Eine neue Aufnahme ersetzt die aktuelle Vorschau. Wechsel der Eingabequelle beendet die Erfassung; anschließend muss das Werkzeug erneut gestartet werden.

Daten bleiben auf Ihrem Gerät

Die Mikrofonfreigabe wird nur nach Start im Mikrofonmodus angefordert. Das künstliche Beispiel erzeugt sein Signal selbst und öffnet kein Mikrofon. Samples, Pegel und WAV-Erzeugung bleiben auf Ihrem Gerät, ohne Audioupload oder Erfassung einer Gerätekennung. Stopp beendet aktive Tracks. Zurücksetzen, Verlassen und Verbergen beendet die Aufnahme; Wiedergabe pausiert bei verborgener Seite. Eine gespeicherte WAV bleibt erhalten. Der Browser kann die Freigabe speichern. Diese Einstellung wird gesondert im Browser verwaltet.

Häufige Fragen

Beweist das künstliche Beispiel eine Mikrofonfunktion?

Nein. Es verwendet einen erzeugten Ton und ist ausdrücklich von echter Mikrofoneingabe getrennt.

Höre ich währenddessen meinen Mikrofonton live?

Nein. Der Recorder gibt während der Erfassung Stille aus. Erst die fertige Aufnahme kann abgespielt werden.

Widerruft Zurücksetzen die Browserfreigabe?

Es beendet die Erfassung und leert die Arbeitskopie. Die Freigabe selbst wird über Browsereinstellungen verwaltet.